Die Pyramiden des Weinviertels

Die Pyramiden des Weinviertels

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Für die Marktgemeinde Großmugl ist die Hallstattkultur (8. – 5. Jh. v. Chr.) die wohl bedeutendste urgeschichtliche Periode. Der mächtige Grabhügel war sogar namengebend für die Ortschaft „Großmugl“. Nun, was steckt dahinter? Wurde er je ausgegraben? Warum gräbt man ihn nicht aus? Wer ist in diesem Hügelgrab beigesetzt? Alles Fragen, auf die die Archäologie versucht Antworten zu geben.

Vortragender: Dr. Ernst Lauermann
Datum: 03. November 2021
Dauer: 00:54:15
Film & Ton: Günther Schermann

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Der große Tumulus, mit seinen 50 m Durchmesser und einer Höhe von 14 m ist der größte Mitteleuropas. Er wurde wissenschaftlich noch nicht untersucht. Der große Grabhügel hat noch sein Geheimnis. Er steht unter Denkmalschutz und ist zum Glück nicht gefährdet, das soll auch so bleiben.

Der Großgrabhügel steht nicht alleine hier in der Landschaft. Etliche noch gut sichtbare Hügelgräber, die „Pyramiden des Weinviertels“, wie etwa die Hügel von Niederhollabrunn, Niederfellabrunn, Unterzögersdorf, Bernhardstal oder Rabensburg prägen das Bild unserer Landschaft.

Durch Luftbildaufnahmen sind im Raum Großmugl, aber auch in vielen anderen Teilen des Weinviertels zahlreiche bereits eingeebnete und daher großteils zerstörte Grabhügel bekannt. Einige davon wurden im 19. Jahrhundert angegraben und somit oft zerstört.

Über den Bestattungsbrauch von Hallstattfürsten wissen wir aus zahlreichen Grabungen in Süddeutschland, aber auch im Osthallstattkreis sehr gut Bescheid. So können wir auch bei uns mit durchaus prunkvollen Beisetzungen rechnen, der „Fürst“, der hier im Leeberg vor über 2500 Jahren bestattet wurde, hatte sicher seine Beziehungen zu westlichen Sippen und Kulturgruppen, vielleicht wollte er Glanz und Glorie aus diesem Raum auch in seinen Herrschaftsbereich übernehmen.